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Nächste Mahnwache (Termin kann sich noch ändern)
Samstag, 11. Januar 2020
um 10:00 Uhr am Has-und-Igel-Brunnen


Samstag, 15. Juni 2019
Der Atomausstieg wird volljährig


Am 11. Juni 2001 haben Umweltminister Jürgen Trittin, Kanzler Gerhard Schröder und die Chefs der großen Energiekonzerne ihre Unterschriften unter den sogenannten „Atomkonsens“ gesetzt. Der Vertrag sollte das Ende der Atomkraft in Deutschland besiegeln.
Angeblich sollte dann kein Reaktor länger laufen dürfen als insgesamt als 32 Jahre. Dann gäbe es heute keine Atomkraftwerke in Deutschland.

Zum 18. Geburtstag des Ausstiegs sind rund 70 Teilnehmer gekommen. Auch Passanten sind stehengeblieben und haben interessiert zugehört.
Die Harfenklänge der Musikerin Sylvia Reiß versetzten den Platz am Has-Igel-Brunnen in eine festliche Stimmung. Einige Teilnehmer verteilten ihre 80 selbstgezogenen Sonnenblumen-Setzlinge. Viele hatten Kuchen oder andere Leckereien vorbereitet und mitgebracht, die wir gemeinsam gegessen haben. Die Rösterei am Fleth hatte kostenlos Kaffe gespendet. Währenddessen ließen die Kinder große Seifenblasen aufsteigen.

In der Begrüßung (hier klicken) verglich Katrin die Kohlekraft einerseits und die Atomkraft andererseits mit Pest und Cholera. „Es macht keinen Sinn, das eine durch das andere zu ersetzen. Wir brauchen stattdessen eine Fitnesskur. Die besteht im vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien“, so Katrin.

Thomas beschrieb in seiner Rede (hier klicken) den Atomausstieg, die Energiewende und die Klimaschutzbewegung als drei Geschwister. „In der Vergangenheit sind diese drei Geschwister zu oft von der Politik vernachlässigt worden“, so Thomas. Für den Atomausstieg hoffe er, dass der Plan zum Abschalten der letzten sieben Atomkraftwerke bis Ende 2022 konsequent umgesetzt werde. Danach werde noch mindestens ein halbes Jahrhundert vergehen, bis ein sicheres Endlager für die atomaren Brennstoffreste errichtet werden könne.

„Die Energiewende hat nach einer kurzen Phase schnellen Wachstums infolge der Fukushima-Katastrophe inzwischen einen dicken Deckel auf den Kopf gedrückt bekommen“, bedauerte Thomas. Auch das „Taschengeld“ in Form der EEG-Förderung sei mittlerweile sehr stark gekürzt worden. Er begrüße es, „dass nun mit Greta aus Schweden und ihren vielen Freunden wieder richtig Leben in die Bude gebracht wird.“

Die Mahnwachen-Teilnehmer unterbrachen die Rede immer wieder mit Applaus und bekräftigten zum Schluss ihre Forderung gesangsstark mit dem Lied „Wir woll’n nur Ökostrom – ganz ohne Kohle und Atom.“

Auch das Tageblatt und das Wochenblatt haben am folgenden Mittwoch (19.6.) jeweils im Buxtehuder Teil darüber berichtet.


  • Weitere Terminhinweise für Buxtehude:
    Am Sonntag, 1. September, sind wir auf der Ökomesse “Vor Ort Fair-Ändern” in der Innenstadt mit einem Stand Vertreten.
  • Am 11.August veranstalten die Stadtwerke ein Sommerfest (pdf) “100 Jahre Strom in Buxthude” mit einem bunten Familienprogramm und 2 Vorträgen zu Solartechnik und Elektromobilität. Wir beteiligen uns aber nicht daran.

Rückblick: 33. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl (28. April 2019)
Protest- und Kulturmeile am AKW-Brokdorf

Schon seit 2012 nehmen wir an der jährlichen, friedlichen Protest- und Kulturmeile vor dem Atomkraftwerk Brokdorf beteiligt. In diesem Jahr stand auch Harald Winter wieder auf der Bühne und  begeitsterte die Teilnehmer mit unseren Mahnwachen-Liedern.

Das Atomkraftwerk Brokdorf in unmittelbarer Nachbarschaft zum Landkreis Stade ist eines der unsichersten deutschen Atomkraftwerke. Denn unerwartet starke Korrosionsprozesse an den Hüllrohren der hochradioaktiven Reaktorbrennstoffe machen den AKW-Betrieb zu einem zunehmenden Sicherheitsrisiko. Der Erfolg beim Ausbau der erneuerbaren Energien hat das Atomkraftwerk Brokdorf inzwischen überflüssig gemacht. Doch angesichts der hohen Betriebsgewinne von täglich einer halben Millionen Euro will die Politik mit dem Abschalten noch mindestens drei Jahre warten.

Wir halten dieses Zögern für unverantwortlich und fordern die sofortige Abschaltung des Atomkraftwerks um die notwendige Sicherheit für die Bevölkerung herzustellen und zugleich die dringend notwendigen Schritte bei der Energiewende zu ermöglichen.

Ein kurzer Bericht über die Veranstaltung:
http://www.bund-steinburg.de/tschernobyltag-2019.html

Weitere Infos zum AKW Brokdorf:
https://www.ausgestrahlt.de/informieren/atomunfall/gefahr-in-brokdorf/


Rückblick (Montag 11. März 2019)
Mahnwache zum 8. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe


Zum Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima haben sich 80 Teilnehmer zur Mahnwache  an die Opfer erinnert und vor den Gefahren der Atomkraft gewarnt. Auch das Buxtehuder Tageblatt hat darüber berichtet (pdf).

Mahnwachen-Sprecher Thomas Ringleben betonte in seiner Rede (pdf), dass Atomausstieg und Klimaschutz das gemeinsame Ziel einer nachhaltigen und umweltverträglichen Energieversorgung haben. „Mit dem Atomausstieg und dem Klimaschutz nehmen wir Verantwortung war – auch für die nächsten Generationen“, erläuterte er. Der Ausbau der erneuerbaren Energien müsse dringend vorangetrieben und beschleunigt werden, so die Forderung der Mahnwachen-Teilnehmer.

„Geht zur Europawahl am 26. Mai, denn damit entscheiden wir auch über die künftige europäische Energiepolitik“ appellierte Ringleben an die Teilnehmer.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Buxtehuder Musiker und Friedensaktivisten Peter Schulze, der ein Lied von Hannes Wader für die Mahnwache umgetextet hatte.


Fragen zur Weltkimakonferenz an unseren Bundestagsabgeordneten
Aufgrund seiner Mitgliedschaften in den zuständigen Bundestagsausschüssen kann unser CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann die Energiewende und die Energiepolitik deutlich beeinflussen. Wir haben ihn anlässlich der Weltkimakonferenz 2018 befragt. Doch nach der Befragung von Herrn Grundmann ist bei uns die Befürchtung gewachsen, dass die Politik noch immer auf die Bremse tritt und viel zu verhalten und zögerlich agiert. Hier findet Ihr seine Auskünfte an uns und unsere Kommentare:
Start
Verfehlte Klimaziele
Begrenzung der Windkraft
Stromspeicher
Kohlekraftwerk Stade
LNG1 – Herkunftsländer & Fracking
LNG3 – Fracking & Schifffahrt
LNG4 – Klimaschutz & Abhängigkeit
LNG5 – Wirtschaftlichkeit & Zukunftsspekulation
CDU-Fazit
Dokumente
Unsere Bundestagsvertreter
facebook-Video von Herrn Grundmann zur Klimakonferenz 2018

Zum Tageblatt-Bericht (pdf) vom 2.3.2019
Tageblatt-Start


Neujahrsmahnwache und
Besuch der Ratsbegenung 2019

Am 12. Januar haben wir auf der öffentlichen Neujahrsbegegnung der Bürgermeisterin, Frau Oldenburg-Schmidt und den Ratsvertretern ein Forderungspapier zur Energiewende übergeben.


Weitere aktuelle Meldungen aus Deutschland und der Welt



Auch der Landkreis Stade kommt als potenziell geeigneter Standort für die Suche nach einem Endlager für hochradioktive Abfälle in Betracht.

Dazu die Meinung von Thomas:
Wenn nach wissenschaftlichen Kriterien  hier tatsächlich der am besten geeignete Standort ist, dann sollten wir das akzeptieren. Allerdings bestehen erhebliche Bedenken, dass es eine objektive Endlagersuche geben wird. Wir werden den Prozess daher kritisch begleiten. Dieser Prozess steht erst am Anfang und wird sich noch jahrelang hinziehen.
Weitere Infos …


Weitere wichtige Aktionen – Unsere Dauerbrenner – Bist Du schon dabei ?

Solidarisches Netzwerk der gesellschaftlich engagierter Gruppen im Landkkreis Stade
Wir sind Teil des „solidarischen Netzwerks”, das regelmäßig über viele weitere Veranstaltungen in der Region informiert

Wechsel zu “gutem” Ökostrom
Der Standardstrom stammt noch immer hauptsächlich aus Kohle und Atom.
Nur 25% sind erneuerbare Energiequellen. Das muss dringend geändert werden!
 

Wechsel‘ Deine Bank (www.urgewald.org)
Die meisten Banken finanzieren -zumindest indirekt- auch die Atomkonzerne und Zulieferer.

Bürgerenergie Buxtehude eG (www.buergerenergie-buxtehude.de)
Viele Buxtehuder wollen die Erneuerbare Energie-Erzeugung in Buxtehude voranbringen.

Spenden (www.ausgestrahlt.de)
Die Arbeit für den Atomausstieg braucht auch weiterhin eine finanzielle Basis.

Flagge zeigen
Sowohl bei Demos als auch im Alltag, ist es sinnvoll, das Thema immer wieder deutlich zu machen.

Klimaschutz in Buxtehude
Jetzt geht es los mit dem Buxtehuder Klimaschutzkonzept …


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Zu den Seiten unseres Musikers Harald Winter …

Zu den Seiten unserer Musiker Karin und Thomas Jüchter …

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