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Zwischenstopp der norddeutschen Anti-Atom-Aktionsradtour in Stade (Sommer 2022)

Zwischenstopp der norddeutschen Anti-Atom-Aktionsradtour in Stade
Freitag 22. Juli  / Samstag 23. Juli 2022

am Freitag, 22. Juli, macht die Antiatom-Radtour in Stade Station.
Abends planen wir ein kleines Konzert am Bassenflether Elbstrand – inkl. Verpflegungsmöglichkeit. Am Samstagmorgen dann eine Mahnwache in Stade mit anschließender Radtour nach Brokdorf.
Von der Fähre Wischafen aus verkehrt auch der Radwanderbus zurück nach Stade (nur begrenzte Mitnahme von E-Bikes).

Jochen Stay von ausgestrahlt: „Ich möchte alle ermutigen, die große historische Zäsur des Jahres 2022 wahrzunehmen und zu feiern – bei allen Problemen, die bleiben und die weiter Aufmerksamkeit und Einsatz erfordern. Wir alle zusammen haben Unvorstellbares erreicht. Und darauf können alle, die dazu beigetragen haben, mächtig stolz sein.

Deshalb mein Aufruf: Feier mit! Komm zu den Festen, die 2022 geplant werden! Komm zu einzelnen oder mehreren Stationen der Radtouren! Verabrede Dich dazu mit denjenigen, mit denen Du entweder früher aktiv warst oder noch immer aktiv bist! Kommt zusammen!

Wir beteiligen uns an der 7-wöchigen Radtour entlang der wichtigsten Atomstandorte in Deutschland und den Nachabarländern. Jede:r ist dabei eingeladen, beliebige Streckenabschnitte mitzuradeln. Wer mit übernachten möchte (Isomatte / Schlafsack) sollte sich vorher anmelden. Weitere Infos folgen noch.

Am 22.07. kommt die Tour aus Richtung Belgien / Niederlande / Bremen in Stade an. Sie geht am 23.07. weiter nach Brokdorf und dann weiter Richtung Hamburg, Gorleben, Berlin.

Alle Infos zu den Radtouren (bitte hier klicken) …


 
Samstag – 15. Januar 2022 – 15:00 Uhr
Neujahrsmahnwache auf dem Petriplatz
Alle Atomkraftwerke weltweit sofort abschalten !

Bei der Neujahrsmahnwache gab es einen Rundumblick von der Klimapolitik der neuen „progressiven Mehrheit“ im Stadtrat über die Abschaltung der vorletzten drei Atomkraftwerke bis zur Klimakrise. Thomas warnte in seiner Rede vor den Versprechen der Atomlobby über neue Atomtechnologien und atommüll-“fressende“ Reaktoren. Sie sind eine Mischung aus Wunschdenken und Fake-News. Doch gerade in der Klimakrise fallen immer mehr Menschen darauf herein. Aufgrund der Gefahren beim Betrieb sowie aufgrund der großen Mengen hochradioaktiver Abfälle ist Atomkraft als Überganslösung ungeeignet. Auch vor den Versprechungen über neuartige Atomreaktoren müssen wir warnen. Denn dort treten die Gefahren in einer anderen Form zutage. Aber die Gefahren verschwinden nicht.

Weitere Infos


 Pressberichte über die Neujahrsmahnwache

Es haben die Kreiszeitung/Wochenblatt in Stade und Buxtehude berichtet. Ferner die Wochenzeitung „Der Blick“ (Landkreis Harburg) sowie das Tageblatt (hier klicken).


Kein Öko-Label für Gas und Atom!

Zum Neujahr 2022 hat die EU – nach mehrmonatigem Ringen – leider – vorgeschlagen, für Atomkraft und klimaschädliches Erdgas ein grünes Nachhaltigkeitslabel zu erteilen. Damit sollen Photovoltaik (PV), Windkraft, fossiles Erdgas und Atomkraft auf dieselbe Nachhaltigkeitsstufe gestellt werden. Frankreich (52 AKWs), Polen und alle anderen EU-Staaten können dann die Expansionspläne der Atomindustrie mit Klimaschutzsubventionen finanzieren, statt des dringend erforderlichen, massiven Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Und Deutschland kann dann neue Gaskraftwerke subventionieren. In Ihrer Stellungnahme lehnt die Bundesregierung Atomkraftwerke ab und hat die Umstellung der Gaskraftwerke auf grünen Wasserstoff bis 2035 als Voraussetzung für die Unterstützung der Gaskraftwerke gefordert. Doch spielt die deutsche Auffassung keine Rolle mehr. Die Bundesregierung kann nur noch etwas dagegen tun, wenn sie sich der angekündigten Klage Österreichs vor dem Europäischen Gerichshof anschließt.

Das ganze Thema läuft unter dem Begriff „EU-Taxonomie“ … weiterlesen bei ausgestrahlt.


Freitag, 3. Juni 2022 (Pfingsten) – Gorleben
Kulturelle Widerstandspartie 2022 – Das Fest zum Erfolg aller Anti-Atom-Bewegten!

Am Pfingstfreitag – eingebettet ins zwölftägige wendländische politische Kulturfestival „Kulturelle Landpartie“ – soll in Gorleben richtig groß gefeiert werden. Organisiert wird das Fest von bewährten Kräften aus dem Wendland. .ausgestrahlt unterstützt mit Rat und Tat. Eingeladen sind anti-atom-bewegte Menschen von überall – also auch Du!


Dank und Trauer um Jochen Stay
Antiatom-Ikone Jochen Stay: Er organisierte das „Nein“
Überschrift in der taz vom 18.01.2022

„Wenn sich die kleinen scheinbar ohnmächtigen Leute zusammenschließen und sich wehren, haben es die scheinbar Mächtigen unendlich schwer, ihre Pläne durchzusetzen.“

(Jochen Stay 2007)

 

Foto: Bente Stachowske / .ausgestrahlt

Jochen Stay hat den Atomwiderstand in den letzten Jahrzehnten wesentlich geprägt und alle Gruppen überregional vernetzt. So hat er  2008 den Verein „ausgestrahlt“ gegründet, der auch für unsere Aktionen immer die Richtschnur und der rote Faden ist. 2010 hat Jochen die 120 km lange Menschenkette von Brokdorf bis Krümmel gegen alle Zweifel und Ängste vor einem krachenden Misserfolg organisiert und schließlich einen großen Erfolg damit erreicht.

Mit seinen Aktivitäten hat Jochen entscheidend zum deutschen Atomausstieg beigetragen. Wir haben ihm sehr viel zu verdanken. Weitere Infos siehe bei ausgestrahlt.

Er hat uns im September 2012 anlässlich der Aufführung des Films „Das Ding am Deich“ in Harsefeld besucht. Er hat uns Rede und Antwort gestanden. Vor dem Harsefelder Kino haben wir gemeinsam demonstriert. Das Tageblatt und das Wochenblatt haben berichtet.

Foto: Jörg Dammann/www.kreiszeitung-wochenblatt.de / Harsefeld 2012

Jochen wusste von seiner Herzerkrankung, die ihn am 15. Januar 2022 (dem Tag unserer Neujahrsmanhnwache) im Alter von 56 Jahren ohne Vorwarnung aus dem Leben gerissen hat. Noch 5 Tage vor seinem Tod haben wir mit ihm in einer Videokonferenz die 6-wöchige Aktions-Fahrradtour 2022 vorbereitet (siehe weiter unten). Sie war ihm ein großes Anliegen.


Foto: Jörg Dammann/www.kreiszeitung-wochenblatt.de / Harsefeld 2012
Danke, Jochen, für all das was Du getan hast. Wir werden Dich in sehr guter Erinnerung behalten und in Deinem Sinne weiter kämpfen.

Atomwaffenverbotsvertrag
Beteiligt Euch bitte an der Greenpeace-Unterschriften-Aktion
„Keine neuen Atombomber für Deutschland“ (hier klicken)

Weltweit gibt es knapp 14.000 Atomsprengköpfe, die im Bestiz der neun offiziellen Atommächte sind. Das ist genug, um die Menschheit mehrfach zu vernichten.

Der Atomwaffenverbotsvertrag wurde von der UN-Generalversammlung beschlossen. Jedoch wird er nicht von allen Staaten unterstützt.  Bislang wird der Vertrag von allen Atommächten und auch von allen NATO-Mitgliedsstaaten boykottiert (inkl. Deutschland). Anders als der Atomwaffensperrvertrag von 1967 hat der Atomwaffenverbotsvertrag das Ziel, weltweit alle Atomwaffen abzuschaffen und zu ächten. Auch die aktuell bestehende Stationierung der 20 Atomsprengsköpfe auf dem amerikanischen Militärflughafen in Büchel (Rheinland-Pfalz) wäre nicht zulässig, wenn Deutschland den Vertrag unterschrieben hätte. Immerhin hat die Ampelregierung 2021 beschlossen, die Vertragsstaatenkonferenz des Atomwaffenverbotsvertrages in einer Beobachterrolle „konstruktiv zu begleiten“. Bereits das wird von der NATO harsch kritisiert. „Wir haben sehr klare Ansichten dazu“, hieß es von amerikanischer Seite; die seien Deutschland auch klargemacht worden. Ein anderer Diplomat sagt, man habe eine „sehr harte Botschaft“ an Berlin geschickt. Denn der Beobachterstatus sei keineswegs neutral, weil auch Beobachter sich an der Finanzierung der Konferenz beteiligen müssten. Das berichtete die FAZ. Gleichzeitig hat die Ampelregierung aber beschlossen, ein neues Kampfflugzeug für die Bundeswehr zu beschaffen, das Atombomben abwerfen kann. Außerdem ist in Israel der Kaufvertrag über drei Milliarden Euro für drei atomwaffenfähige U-Boote abgeschlossen worden, die in Kiel hergestellt werden sollen.

Wir als Mahnwache fordern den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag. Am 22.Januar 2022 hatte der Vertrag seinen ersten Jahrestag. Alle aktuellen Infos zum Vertrag findet Ihr auf der Seite:
https://nuclearban.de


Energiewende: Sektorkoppelung und Virtuelle Kraftwerke
Eine Info der „Agentur für Erneuerbare Energien e.V.“

Zum Wiederholen des Videos unten links auf den Kreispfeil klicken.
Hier wird gezeigt, wie die Energieversorgung mit Erneuerbaren an normalen Tagen funktionieren kann. Nicht dargestellt ist, wie bei einer Dunkelflaute (z.B. diesiges, trübes und windstilles Wetter über mehrere Wintertage) die Energieversorgung funktioniert. Ferner ist fraglich, ob die innerdeutsche Erzeugung von erneuerbaren Energien den aktuellen Energiebedarf decken kann (für Heizung, Autofahren, Industrie …). In dem Video wird deshalb auch angesprochen, dass der Energieverbrauch insgesamt reduziert werden sollte.


Weitere wichtige Aktionen – Unsere Dauerbrenner – Bist Du schon dabei ?

Fridays for Future Buxtehude

Solidarisches Netzwerk der gesellschaftlich engagierter Gruppen im Landkreis Stade
Wir sind Teil des „solidarischen Netzwerks“, das regelmäßig über viele weitere Veranstaltungen in der Region informiert

Wechsel zu „gutem“ Ökostrom
Der Standardstrom stammt noch immer hauptsächlich aus Kohle und Atom.
Nur 25% sind erneuerbare Energiequellen. Das muss dringend geändert werden!
 

Wechsel‘ Deine Bank (www.urgewald.org)
Die meisten Banken finanzieren -zumindest indirekt- auch die Atomkonzerne und Zulieferer.

Bürgerenergie Buxtehude eG (www.buergerenergie-buxtehude.de)
Viele Buxtehuder wollen die Erneuerbare Energie-Erzeugung in Buxtehude voranbringen.

Spenden (www.ausgestrahlt.de)
Die Arbeit für den Atomausstieg braucht auch weiterhin eine finanzielle Basis.

Stiftung Atomerbe (www.ausgestrahlt.de)
„Das Vermächtnis der Anti-Atom-Bewegung“

Flagge zeigen
Sowohl bei Demos als auch im Alltag, ist es sinnvoll, das Thema immer wieder deutlich zu machen.


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