Aktiv bleiben

Hier klicken für Berichte und Fotos zurückliegender Aktionen …


Samstag, 15. September 2018
um 11:00 Uhr am Has-und Igel – Brunnen
nächste Mahnwache in Buxtehude


Mahnwache zum 7. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe

Trotz eisiger Temperaturen haben sich am Samstag, 3. März 2018, sechzig Teilnehmer in der Buxtehuder Innenstadt zu einer Mahnwache getroffen. Anlass war der 7. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima (11. März).

Angereist war auch Karsten Hinrichsen, Anwohner des 50 km entfernten Atomkraftwerks Brokdorf.  Er berichtete von den dort zunehmenden Sicherheitsrisiken. „So ist im letzten Jahr an 460 Brennstäben eine außergewöhnlich starke Rostbildung (Korrosion) festgestellt worden“, erläuterte Karsten Hinrichsen.  Obwohl die Ursachen dafür nicht restlos geklärt werden konnten, habe die schleswig-holsteinische Landesregierung den Weiterbetreib genehmigt.

„Außerdem spart der Atomkraftwerks-Betreiber EON – vier Jahre vor dem Abschalten – zunehmend an den Betriebs- und Instandhaltungs-Kosten. Deshalb sind wir gerade jetzt dem stark erhöhten Risiko für eine Atomkatastrophe in Brokdorf ausgesetzt“, so die Meinung von Karsten Hinrichsen.  
„Die Gefahr einer großflächigen Verstrahlung, von der auch Buxtehude und der gesamte Landkreis Stade betroffen wären, ist noch lange nicht gebannt. Eine Katastrophe wie in Fukushima bedroht uns permanent und wird erst mit dem Abschalten des Atomkraftwerks in Brokdorf gebannt sein“, so die Warnung von Karsten Hinrichsen.

Gemeinsam mit den Mahnwachen-Teilnehmern forderte er das sofortige Abschalten aller deutschen Atomkraftwerke, da diese ohnehin nicht für die Sicherheit der Stromversorgung erforderlich seien.  

Der Musiker Harald Winter unterstützte die Rede mit kraftvollen Liedern der Anti-Atom-Bewegung und animierte die frierenden, aber begeisterten  Mahnwachen-Teilnehmer zum Klatschen und Mitsingen. Zum Schluss erwärmten sich die Aktivisten mit einem Becher Kaffee, gestiftet von Rösterei am Fleth, bevor sich die Mahnwache schließlich auflöste.
 



Auch der Landkreis Stade kommt als potenziell geeigneter Standort für die Suche nach einem Endlager für hochradioktive Abfälle in Betracht.

Dazu die Meinung von Thomas:
Wenn nach wissenschaftlichen Kriterien  hier tatsächlich der am besten geeignete Standort ist, dann sollten wir das akzeptieren. Allerdings bestehen erhebliche Bedenken, dass es eine objektive Endlagersuche geben wird. Wir werden den Prozess daher kritisch begleiten. Dieser Prozess steht erst am Anfang und wird sich noch jahrelang hinziehen.
Weitere Infos …


Weitere wichtige Aktionen – Unsere Dauerbrenner – Bist Du schon dabei ?

Solidarisches Netzwerk der gesellschaftlich engagierter Gruppen im Landkkreis Stade
Wir sind Teil des „solidarischen Netzwerks", das regelmäßig über viele weitere Veranstaltungen in der Region informiert

Wechsel zu "gutem" Ökostrom
Der Standardstrom stammt noch immer hauptsächlich aus Kohle und Atom.
Nur 25% sind erneuerbare Energiequellen. Das muss dringend geändert werden!
 

Wechsel‘ Deine Bank (www.urgewald.org)
Die meisten Banken finanzieren -zumindest indirekt- auch die Atomkonzerne und Zulieferer.

Bürgerenergie Buxtehude eG (www.buergerenergie-buxtehude.de)
Viele Buxtehuder wollen die Erneuerbare Energie-Erzeugung in Buxtehude voranbringen.

Spenden (www.ausgestrahlt.de)
Die Arbeit für den Atomausstieg braucht auch weiterhin eine finanzielle Basis.

Flagge zeigen
Sowohl bei Demos als auch im Alltag, ist es sinnvoll, das Thema immer wieder deutlich zu machen.

Klimaschutz in Buxtehude
Jetzt geht es los mit dem Buxtehuder Klimaschutzkonzept …


Technischer Hinweis: Durch Anklicken der blau unterstrichenen Texte gelangst Du zu weitergehendenen Informationen. Sofern es sich dabei um externe Webseiten handelt, ist das jeweils deutlich gemacht durch Hinweis auf das www. Wir halten diese Webseiten für vertrauenswürdig, übernehmen aber dafür keine Gewähr.


IMG_4789

Zu den Seiten unseres Musikers Harald Winter …

Zu den Seiten unserer Musiker Karin und Thomas Jüchter …

Zum Seitenanfang …